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Sozialamt Oberuzwil-Jonschwil

Aus unterschiedlichsten Gründen wurden Sozialhilfeleistungen ausgerichtet. Dazu zählen Arbeitslosigkeit, Krankheit, ungenügendes Erwerbseinkommen oder auch Heimoder Klinikaufenthalte im Rahmen von Erwachsenen- und Kindesschutzmassnahmen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Sozialhilfefälle konstant geblieben, die Anzahl der unterstützten Personen ist leicht gestiegen. Per 31. Dezember 2025 wurden 20 Dossiers mit 40 Personen (Vorjahr: 22 Dossiers / 33 Personen) durch das Sozialamt geführt.

Asylsozialhilfe

Das Asylwesen bleibt weiterhin stark gefordert. Im Jahr 2025 wurden in der Schweiz insgesamt 25 781 Asylgesuche registriert, was einem Rückgang von rund 7 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf weniger Sekundärgesuche aus Afghanistan zurückzuführen. Nach wie vor wird die Asylsozialhilfe direkt vor Ort durch die Gemeinde Jonschwil erbracht. Dies entlastet nicht nur das gemeinsame Sozialamt mit der Gemeinde Oberuzwil sondern führt auch dazu, dass die Personen enger betreut werden können, was der Integration und dem Ziel, diese möglichst schnell wirtschaftlich unabhängig zu machen, dient.

Per 31. Dezember 2025 waren in den Asylunterkünften der Gemeinde Jonschwil insgesamt 57 Personen untergebracht. Davon entfielen:

  • 26 auf vorläufig Aufgenommene
  • 4 auf Personen mit hängigem Asylentscheid
  • 8 auf anerkannte Flüchtlinge mit Status B
  • 19 auf Personen aus der Ukraine mit Schutzstatus S

13 Personen bewohnten gemeindeeigene Liegenschaften. Die übrigen Personen waren in Mietobjekten untergebracht. Die Suche von Wohnraum stellt eine grosse Herausforderung dar. Im Jahr 2026 steht eine Liegenschaft an der Schachenstrasse nicht mehr zur Verfügung, da diese einem Bauprojekt weichen muss. Die Gemeinde Jonschwil erfüllt das Soll der aufzunehmenden Personen. Damit ist sie auch von Direktzuweisungen befreit.

Ordentliche Bürgerversammlung
Donnerstag, 3. April 2025, 19.30 Uhr,
Mehrzweckhalle Schwarzenbach

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Offene Jugendarbeit

Der Jugendtreff Lamuco ist ein wichtiger Treffpunkt für alle Schülerinnen und Schüler des OZ Degenau. Im Lamuco sind alle willkommen, die sich an die geltenden Regeln halten. Besonders wichtig ist der Jugendarbeiterin Daniela Gerig ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander. Der Jugendtreff bietet den Jugendlichen einen Raum, indem sie sich frei und selbstbestimmt bewegen können und dennoch gewisse Werthaltungen akzeptieren und sich damit lernen zu identifizieren. Im Lamuco wird bewusst auf ein geführtes Jahresprogramm verzichtet. Für Ideen, Projekte und Anliegen der Jugendlichen hat die Treffleitung jedoch stets ein offenes Ohr und ist gerne bereit, sich für die Interessen der Jugendlichen einzusetzen. Bis anhin gab es keine konkrete Altersgrenze. Im vergangenen Jahr kam es jedoch immer wieder zu unangenehmen Situationen mit Lernenden. Daraus wurde das Konzept des Jugendtreffs neu durchdacht und das Leitungsteam entschied sich, die Altersgrenze bei 16 Jahren festzulegen. Im letzten halben Jahr hat sich diese Entscheidung als richtig erwiesen und wird so beibehalten.

Treffabende

Der Jugendtreff Lamuco wurde im Jahr 2025 an 35 Treffabenden geöffnet. Der Treff wurde das ganze Jahr hindurch sehr gut besucht, wobei die Besucherzahlen zwischen Frühlings- und Sommerferien immer etwas tiefer sind.

Besuchendendurchschnitt

Rückblick Spezialevents 2025

Im April fand das alljährliche Ostereierfärben und im Dezember das Weihnachtsguetzlä für interessierte Schülerinnen und Schüler der 5./6. Klassen statt. Beide Anlässe wurden wiederum in Zusammenarbeit mit der Evang.-Ref. Kirche Oberuzwil-Jonschwil durchgeführt und durch die Unterstützung der Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Gemeinde zu schönen Erlebnissen. Im Juni wurden die Lamucotüren an einem Mittwochnachmittag und am letzten Freitagabend im Schuljahr für alle 6. Klässlerinnen und 6. Klässler geöffnet. Die beiden Anlässe stiessen auf grosses Interesse und bildeten einen niederschwelligen Einblick in das Treffgeschehen.

  • Weihnachtsguetzlä für die Schülerinnen und Schüler der 5./6. Klassen

  • Mocktailbar an der Chilbi

Ausblick 2026

Im Jahr 2026 wird der Treff während der Schulwochen am Freitagabend geöffnet sein. Im Sommerhalbjahr von 20.00 bis 23.00 Uhr und im Winterhalbjahr von 19.30 bis 23.00 Uhr. Die bekannten Anlässe für die Mittelstufe werden wie gewohnt stattfinden. Zudem werden 2 bis 3 Spezialanlässe für die Oberstufe ins Auge gefasst. Zwei konkrete Ideen sind: Ein Selbstverteidigungskurs für Mädchen und der Besuch am Kantonalen Mädchentag am 9. Mai 2026 in Wil.

Ordentliche Bürgerversammlung
Donnerstag, 3. April 2025, 19.30 Uhr,
Mehrzweckhalle Schwarzenbach

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Soziale Dienste Oberuzwil-Jonschwil

In der folgenden Tabelle findet sich ein Überblick über die Themeninhalte der Beratungsgespräche der Sozialen Dienste im Jahr 2025. Im vergangenen Jahr blieb die Nachfrage nach den Beratungsangeboten konstant hoch. Hauptthema in den Gesprächen war wie bereits in den Vorjahren die finanzielle Situation vieler Ratsuchender. Besonders häufig wurden Budget- und Schuldenberatungen in Anspruch genommen. Viele Personen benötigen Unterstützung bei der strukturierten Planung ihrer Einnahmen und Ausgaben. Ziel ist es hier, finanzielle Engpässe zu entschärfen, realistische Budgets zu erstellen und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Ebenfalls wandten sich Personen an die Sozialberatung, um finanzielle Entlastungen über Stiftungen zu erhalten. Dabei geht es darum die Anspruchsvoraussetzungen zu prüfen, beim Zusammenstellen der Unterlagen sowie beim Einreichen der Anträge zu unterstützen. Neben den finanziellen Fragestellungen waren in der Sozialberatung auch schwierige Trennungssituationen ein häufiges Thema. Solche Lebenslagen bringen für die Betroffenen besondere emotionale und organisatorische Herausforderungen mit sich. Besonders dann, wenn Kinder involviert sind, entsteht zusätzlicher Unterstützungsbedarf – sowohl für die Eltern in der Neuorganisation ihres Alltags als auch für die Kinder, die Orientierung und Stabilität benötigen. Ein wichtiger Teil der Arbeit bestand zudem darin, den Ratsuchenden die nächsten möglichen Schritte aufzuzeigen, etwa den Weg zum Gericht für eine Scheidung. Dabei geht es darum, Orientierung zu geben, Unsicherheiten zu reduzieren und die Betroffenen in diesem anspruchsvollen Prozess verlässlich zu begleiten.

Die Anzahl der bearbeiteten Fälle in der Suchtberatung für die Gemeinden Oberuzwil und Jonschwil ist 2025 ungefähr stabil geblieben. Dabei sind die Fälle im Zusammenhang mit einer Massnahme vom Strassenverkehrsamt in etwa gleichgeblieben. Von der Jugendanwaltschaft wurden drei Fälle zugewiesen. Die Beratung von Menschen, die ein von Sucht betroffenes Familienmitglied haben, gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich und die Anzahl der Gespräche machen etwa ein Fünftel aus.

In der Präventionsarbeit wurde im März ein Tag der offenen Tür zur Aktionswoche «Kinder von Eltern mit einer Suchterkrankung» im Familienzentrum veranstaltet. Dies in Zusammenarbeit mit den Suchtfachstellen Uzwil und Wil. Zudem wurde im Mai ein Workshop zum Thema Drogenkonsum an einem Teamtag des Platanenhofs realisiert.

Ordentliche Bürgerversammlung
Donnerstag, 3. April 2025, 19.30 Uhr,
Mehrzweckhalle Schwarzenbach

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